Willkommenstag für Flüchtlinge

Am Sonntag 04.09.16 veranstaltete der TTV zusammen mit dem Unterstützerkreis für Flüchtlinge unter Frau Annette Dirksen enen Willkommenstag für Beratzhauser Flüchtlinge! Die Organisation begann früh mit mehreren Treffen der Organisatoren unter Josef Liedtke (TTV, Kreisvorsitzender Tischtenniskreis Regensburg) und dem Unterstützerkreis für Flüchtlinge zur Gestaltung des Rahmenprogramms.

Die Idee und Initiative ergriff hier Josef Liedtke vom TTV, er wollte als Verein sich öffnen und den Kontakt mit den Flüchtlingen, die nach Beratzhausen kamen, zu ermöglichen. Er wollte eine Tür öffnen und dabei möglicherweise auch versteckte Talente zu finden und den Tischtennisnachwus zu fördern. Nach den gemeinsamen Treffen war dann auch alles vorbereitet, Einladungen und Plakate zweisprachig, Urkunden waren gestaltet, der TT-Parcours war mit diversen Station von den TT-Übungsleitern kreiert und die Verpflegung gesichert.

Es konnte also losgehen, am besagten Sonntag 04.09.16 in der Mehrzweckhalle Beratzhausen. Und die Einladung wurde sehr gut angenommen, mit über 50 Teilnehmern und sehr vielen Kindern war es eine prall gefüllte Turnhalle mit jede Menge Spaß und Freude! Nach Grußworten vom 1. Vorsitzenden Herbert Liedtke und dem Hauptorganisator Josef Liedtke (mit Dolmetscher) begannen die Spiele! Miet viel Spaß am Spiel durchliefen die Teilnehmer den Parcours und freuten sich am Ende wirklich über eine Medaille und Urkunde zum Abschluss des Tages.

Vielen Dank hier allen Helfern vom TTV und dem Unterstützerkreis, es war eine tolle Sache und ein schöner Nachmittag!
Es haben sich auch bereits die ersten Interessenten für das Training gemeldet ;)

Schöne Eindrücke findest Du gleich >> hier >> in der Gallerie!

 

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MBale Tigers Uganda

Tischtennis gegen Armut in Uganda

In Mbale, Uganda, setzt sich der Tischtennisclub der „Mbale Tigers“ gegen Armut und für die Verbreitung des Tischtennissports in Uganda ein. Die Tischtennisabteilung des SV Ettenkirch und TTV Beratzhausen unterstützten dieses Programm nun durch eine großzügige Spende an die rund 150 Spieler im Alter zwischen 6-18 Jahren.

Als Claudius Baumann sich auf dem Gelände der „Manafwa Secondary School“ einem kleinen, baufälligen Schuppen nähert, kann er es kaum glauben, als das für den Tischtennisport typische „Klacken“ der Zelluloidbälle immer deutlicher wird.

Der aktive Spieler des SVE, der seit einem halben Jahr in Ostafrika für eine Menschenrechtsorganisation arbeitet, ist mit den Spenden aus Ettenkirch in eine der größten Städte Ugandas gekommen, Mbale, im Western des Landes unweit der kenianischen Grenze und geradezu malerisch am Fuße des „Mount Elgon“ gelegen.

Diese Landschaft täuscht allerdings kaum über die gravierenden Probleme der Menschen in Mbale hinweg. Die Folgen von extremer Armut, Kriminalität und die weite Verbreitung von HIV sowie die Slumbildung sind nicht zu übersehen. Gerade Kinder und Jugendliche leiden am meisten unter diesen misslichen Umständen. Mbale gilt als eine der ärmsten Städte Ugandas mit einer besonders hohen Anzahl von Aidswaisen und Straßenkindern.

Doch was kann nun ausgerechnet der - teilweise als „Ping-Pong“ belächelte - Tischtennissport gegen diese Zustände ausrichten?

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